Allgemeines Immobilienrecht
Allgemeines Immobilienrecht beschäftigt sich mit den rechtlichen Grundlagen rund um Grundstücke, Gebäude und sonstige Immobilien. Es umfasst Themen wie Eigentumsrechte, Kauf- und Mietverträge, Baurecht, Nachbarschaftsrecht sowie die rechtliche Gestaltung und Durchsetzung von Rechten an Immobilien. Sowohl für private Eigentümer als auch für Unternehmen ist das Allgemeine Immobilienrecht entscheidend, um sichere Geschäfte abzuschließen, Konflikte zu vermeiden und die rechtlichen Rahmenbedingungen bei Bauprojekten, Vermietungen oder Immobilienverkäufen einzuhalten.
Allgemeines Immobilienrecht Beiträge
Ein Eulenschild bedeutet nicht unbedingt den Hinweis auf den Grenzverlauf eines Naturschutzgebiets »
OLG Brandenburg, Urteil vom 20.06.2013; Az. 5 U 50/12 Sachverhalt Ein Makler bietet ein Grundstück an, dass er im Exposé als „am Naturschutzgebiet gelegen“ beschreibt. Das Grundstück liegt indes vollständig im Naturschutzgebiet und ist unbebaubar. ...
Schadensersatz und Schmerzensgeld bei Verletzung der Verkehrssicherungspflicht – hier: Schnee- und Glatteisunfall »
BGH, Urteil vom 20.06.2013, III ZR 326/12 Sachverhalt Die Klägerin macht gegen die beklagte Stadt Schadensersatz und Schmerzensgeld ausAmtshaftung wegen Verletzung der Räum- und Streupflicht im Zusammenhang mit einemUnfall geltend, den sie als Fußgängerin am ...
Zur Abgrenzung der Verordnung über die Grundsätze für die Vermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermittlungsverordnung ImmoWertV) »
– zur „Methode Koch“ bei Wertminderung des Grundstücks.Auch wenn ein Gehölz oder ein Baum nicht zerstört, sondern nur beschädigt wird(hier: Thujenabpflanzung) kann die dadurch entstandene Wertminderung desGrundstücks im Grundsatz nach der „Methode Koch“ berechnet werden. ...
Informationen zum neuen Zwangsvollstreckungsrecht »
Teil 2: Vermögensauskunft und Schuldnerverzeichnis Inhaltlich ändert sich bei der neuen Vermögensauskunft gegenüber der bisherigeneidesstattlichen Versicherung nichts Wesentliches. Es bleibt dabei, dass der Schuldner nichtnur über die ihm gehörenden Vermögensgegenstände Auskunft erteilen muss, sondern auchdarüber, ...
Das neue Hamburgische Denkmalschutzgesetz (DSchG) – Vorteile und Nachteile »
Die Novelle des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes hat erhebliche rechtlicheAuswirkungen insbesondere für die Eigentümer der etwa 3000 Gebäude, die bislang nur alssogenannte erkannte Denkmäler gelistet waren.Die Klassifizierung einer Immobilie als schützenswertes Baudenkmal ist von grundlegenderBedeutung für Eigentümer ...
Teil 1: Einführung, Gütliche Erledigung und Aufenthaltsermittlung »
Einführung Zum Beginn des Jahres 2013 ist eine wichtige Änderung in der Zwangsvollstreckung in Kraft getreten: die Reform der Sachaufklärung. Durch diese Reform wird es künftig leichter, das Vermögen eines Schuldners aufzuklären, da den Gerichtsvollziehern ...
Ermittlung des Verkäufers am Makler vorbei »
OLG München, Urteil vom 16. Mai 2012; Az. 20 U 245/12 Die Leistung eines Nachweismaklers besteht nach§ 652 Abs. 1 BGB in dem „Nachweis derGelegenheit zum Abschluss eines Vertrages“. In ständiger Rechtsprechung meint der BGHdamit ...
Zwangsversteigerung: Der Ersteher ist kein Rechtsnachfolger des Zwangsverwalters »
BGH, Beschluss vom 14.06.2012, VII ZB 48/10 Der Ersteher eines Grundstücks, das nach vorangegangener Zwangsverwaltungzwangsversteigert worden ist, ist nicht Rechtsnachfolger des früheren Zwangsverwalters. Hatder Verwalter gegen einen Mieter einen Titel auf Räumung und Herausgabe des ...
Wenn der Pächter eines Kleingartens keinen Nachpächter hat, muss er diesen im
Zweifel geräumt und umgegraben zurückgeben »
BGH, Urteil vom 21.02.2013, III ZR 266/12 Die in einem (Formular-)Kleingartenpachtvertrag getroffene Vereinbarung, dass derabgebende Pächter für den Fall, dass kein Nachpächter vorhanden ist, den Kleingarten bis zurNeuverpachtung unter Fortzahlung der vereinbarten Entgelte und Gebühren ...
„Unbedingt heute beurkunden“: Bundesgerichtshof schiebt einen Riegel vor »
BGH, Urteil vom 07.02.2013; III ZR 121/12 Sachverhalt In dem vom BGH entschiedenen Fall hatten die Käufer einer Immobilie den Kaufvertrag nachBeurkundung wegen arglistiger Täuschung und Irrtums angefochten und den Rücktritt erklärt.Käufer und Verkäufer einigten ...
