Maklerrecht
Landgericht Berlin: Überschreitung des üblichen Provisionssatzes um das Vierfache ist sittenwidrig Eine Mehrerlösklausel in einem Maklervertrag ist nichtig, wenn sie zu einem Provisionsanspruch von über 20 Prozent führt.
LG Berlin, Urteil vom 30.05.2013, Az. 9 O 540/11 Sachverhalt Nach Erwerb eines Mietshauses in Berlin teilt der Eigentümer die Wohnungen inWohnungseigentum auf und beauftragt einen Makler mit dem Verkauf. In den vom Maklerformulierten Maklerverträgen ... Mehr dazu
Notarkosten für Vertragsentwurf – Auftragslage klarstellen!
OLG Frankfurt, Beschluss vom 4.7.2013, Az. 20 W 273/12 Sachverhalt Ein Makler bittet einen Notar um die Zusendung eines Kaufvertragsentwurfs für eineGrundstückstransaktion. Nach diversen Gesprächen mit dem Makler, der Verkäuferseite unddem Notar scheitert der bereits ... Mehr dazu
Auskunftsanspruch des Maklers gegen den Auftraggeber zur Berechnung der Maklerprovision bei Umgehung des Maklers beim Vertragsschluss
Ein Makler hat grundsätzlich einen Anspruch gegenüber dem Auftraggeber überdie Entstehung und Berechnung der für die Provision maßgeblichen Tatsachen,wenn zwischen den Parteien eine Rechtsbeziehung besteht, der Berechtigte inentschuldbarer Weise über das Bestehen oder den Umfang ... Mehr dazu
Exposéangaben können berichtigt werden
OLG Hamm, Beschluss vom 03.01.2013, Az. 22 U 158/12 Sachverhalt Ein Makler bewirbt ein Grundstück in verschiedenen Exposés. In einem ist vom „Baujahr1967“ die Rede, ein anderes weist auf das Baujahr 1937 sowie einen „Neuaufbau ... Mehr dazu
Der Lohnanspruch des Maklers erstreckt sich auf den Erwerb einer Immobilie im Wege der Zwangsversteigerung
Landgericht Aachen, Urteil vom 13.12.2012, Az. 10 O 271/12 Sachverhalt Der Makler inseriert auf einem Internetportal das zum Verkauf stehende Grundstück. DieAnzeige sieht den Verkaufspreis und eine Provision von 3,57% vor. Der Interessent nimmtüber das ... Mehr dazu
Maklervertragsangebot im Internet Weist der Makler in seinem Internetangebot eindeutig auf die fällig werdende Provision hin, so dass der Interessent von einer eigenen Provisionspflicht ausgehen kann, und erhält dieser auf seine daraufhin erfolgte Anfrage Name und Anschrift des Verkäufers, löst dies den Anspruch auf Zahlung der Provision aus.
LG Oldenburg, Urteil 16.05.2013; Az. 5 O 3605/12 Sachverhalt Der Makler schaltet über Internet unter Hinweis auf seine Provisionsforderung einVerkaufsangebot. Der Beklagte meldet sich und bittet um einen Besichtigungstermin. Er gibt nurseine Telefonnummer an, keine ... Mehr dazu
Beweisführung des Maklers für das Zustandekommen des Maklervertrages Ist vom Maklerkunden ein konkreter Suchauftrag nicht erteilt, muss der Makler unter Beweis stellen, dass seine Provisionsforderung dem Maklerkunden zugegangen ist.
LG Freiburg, Urteil vom 14. Dezember 2012; Az. 14 O 93/12 Sachverhalt Ein Filialist ruft bei dem Makler an, um sich bei ihm nach einem bis dahin unbekanntenLadenlokal in einer namentlich benannten Ladenstraße zu erkundigen. ... Mehr dazu
Maklervertrag ist kein Fernabsatzvertrag
LG Hamburg, Urteil 03.05.2012, Az. 307 O 42/12 Sachverhalt Der Makler erhält von den Erben des verstorbenen Grundstückseigentümers einenVerkaufsauftrag. Er stellt das Objekt unter Hinweis auf seine Provisionsforderung in dasInternet ein. Der Interessent wendet sich ... Mehr dazu
Maklerprovision: Kein Anspruch bei räumlicher und organisatorischer Nähe von
Vermittler und Verwalter
Amtsgericht Wismar, Urteil vom 06.06.2012, Az. 12 C 347/11 Hintergrund und Sachverhalt Bei räumlicher und organisatorischer Nähe von Vermittler (Makler) und Verwalter hat derWohnungsvermittler nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz keinen Anspruch aufMaklerprovision. Dies gilt auch dann, wenn ... Mehr dazu
Zustandekommen des Maklersuchauftrages
Derjenige, der sich an einen gewerbsmäßigen Makler wendet und Suchdiensteerbittet, macht ein Angebot auf Abschluss des Nachweismaklervertrages. ZurAnnahme eines solchen Antrages genügt es, wenn der Makler seine Tätigkeitaufnimmt. BGH, Beschluss 24.09.2009, Az. III ZR 96/09 ... Mehr dazu