Maklerrecht

Maklerrecht

Provisionsanspruch bei Anfechtung des notariellen Kaufvertrages

Für den Bestand der Provisionspflicht kommt es nicht darauf an, dass der Kaufvertrag umgesetzt wird; schon der wirksame Abschluss des Grundstückskaufvertrages löst die Provisionspflicht des Maklerkunden aus. Der Rücktritt ebenso wie die einvernehmliche Vertragsaufhebung sind ... Mehr dazu

Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht des Maklers bei der Weitergabe von Informationen des Verkäufers an den kaufinteressierten Auftraggeber

Ein Makler muss seinem kaufinteressierten Auftraggeber grundsätzlich alle ihm bekannten tatsächlichen und rechtlichen Umstände mitteilen, die sich auf den Geschäftsabschluss beziehen und für den Willensentschluss des Auftraggebers von Bedeutung sein können. Der Makler verletzt seine ... Mehr dazu

Buttonbestätigung „Senden“ nicht ausreichend

Kein rechtswirksamer Abschluss, wenn der Maklerkunde das Zustandekommen des Provisionsvertrages durch Klicken eines mit „Senden“ bezeichneten Buttons bestätigt. BGH, Urteil vom 09.10.2025; I ZR 159/24 Sachverhalt Im Sommer 2021 bot eine Maklerin ein Einfamilienhaus online ... Mehr dazu

Zur Frage, wann ein Immobilienmaklervertrag gemäß § 656a BGB wirksam geschlossen wird

Immobilienmaklerverträge, die dem Textformerfordernis gemäß § 656 a BGB unterliegen, können in formwirksamer Weise nicht durch lediglich konkludente Willenserklärungen geschlossen werden. OLG Celle, Urteil vom 02.10.2025; 11 U 23/25 – Revision zugelassen Sachverhalt Zwischen dem ... Mehr dazu

Maklervertrag im Internet

Kein rechtswirksamer Abschluss, wenn der Maklerkunde das Zustandekommen des Provisionsvertrages durch Klicken eines mit „Senden“ bezeichneten Buttons bestätigt. BGH, Urteil vom 09.10.2025; I ZR 159/24 Sachverhalt Im Sommer 2021 bot eine Maklerin ein Einfamilienhaus online ... Mehr dazu

Maklerrecht kann Anwendung finden auch bei Vermittlung eines Studienplatzes an einer ausländischen Universität

BGH, Urteil vom 05.06.2025; I ZR 160/24 Sachverhalt Der Beklagte beauftragte die Klägerin mit der Vermittlung eines Medizinstudienplatzes an der Universität Mostar/Bosnien. Im dabei verwendeten Antragsformular der Klägerin heißt es unter Ziffer VI (Vermittlungsbedingungen): „3 ... Mehr dazu

Verjährung von Provisionsansprüchen

Die regelmäßige Verjährungsfrist des Maklerlohnanspruchs von 3 Jahren beginnt mit dem Abschluss des Jahres, in dem der Makler von dem den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt. Grob fahrlässige Unkenntnis der ... Mehr dazu

Anforderungen an eine wirksame Widerrufsbelehrung

Zu den formellen Anforderungen (u.a. Verwendung eines einheitlichen „Rahmens“) an die Widerrufsbelehrung und an das Muster-Widerrufsformular (Anl. 1 und 2 zu Art. 246a § 1 Abs.  2 bzw. § 2 Abs.  2 EGBGB in der Fassung ... Mehr dazu

Reichweite des § 656d BGB

BGH, Urteil vom 06.03.2025; I ZR 138/24 Sachverhalt Die Kläger hatten Interesse am Ankauf eines Hausgrundstücks, das von der beklagten Maklerin mit dem Hinweis beworben wurde, dass keine Käuferprovision anfalle. Zwischen der Verkäuferin und den ... Mehr dazu

Wann handelt es sich um ein „Einfamilienhaus“ im Sinne der §§ 656a ff. BGB?

BGH, Urteil vom 06.03.2025; I ZR 32/24 Sachverhalt Der Makler schließt mit Kaufinteressenten eine vorformulierte Vereinbarung über eine Provision von 3,57 % inkl. Mehrwertsteuer vom gesamten Wirtschaftswert des Kaufvertrages ab. Der Makler weist den beklagten Käufern ... Mehr dazu
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