Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentumsrecht

Die tageweise Unterbringung von wohnungslosen Personen in einer Gemeinschaftsunter­kunft zur Vermeidung von Obdachlosigkeit ist in der Regel nicht als eine zu Wohnzwecken dienende Nutzung, sondern als heimähnliche Unterbringung anzusehen, die grundsätzlich in Teileigentumseinheiten erfolgen kann. ... Mehr dazu
Werden mehrere Bewerber für das Amt des Verwalters zur Wahl gestellt, muss über jeden Kandidaten abgestimmt werden, sofern nicht ein Bewerber die absolute Mehrheit erreicht und die Wohnungseigentümer nur eine „Ja-Stimme“ abgeben können BGH, Urteil ... Mehr dazu
Auch wenn von einem Berufsverwalter nicht die Kenntnisse eines Volljuristen verlangt werden können, so muss er doch mit seiner Leistung den rechtlich-organisatorischen Bereich abdecken und seine diesbezüglichen Kenntnisse durch Fortbildung aktualisieren. Grob fahrlässig handelt insbesondere, ... Mehr dazu
Ein Sondernutzungsrecht kann nur durch Vereinbarung begründet werden: Ein entsprechen­der Beschluss ist damit mangels Beschlusskompetenz nichtig. Demgegenüber kann über die Vermietbarkeit von im Gemeinschaftseigentum stehenden Räumen etc. grundsätzlich durch Mehrheitsbeschluss entschieden werden. Ist als Gegenleistung ... Mehr dazu
AG Hamburg St. Georg, Urteil vom 01.11.2019, 980b C 13/19 WEG Sachverhalt In einer vermieteten Eigentumswohnung dringt durch undichte Fugen sukzessive Wasser im Bereich einer Dusche in eine Holzbalkendecke ein. Durch das eindringende Wasser kommt ... Mehr dazu
BGH, Urteil vom 14.12.2018; V ZR 2/18 Sachverhalt In einer Eigentümerversammlung im August 2014 genehmigten die Wohnungseigentümer per Mehrheitsbeschluss den Wirtschaftsplan 2015 und legten zugleich fest, dass dieser so lange Gültigkeit hat, bis über einen ... Mehr dazu

Auslegung der Gemeinschaftsordnung bezüglich der Verpflichtung von Instand­haltung von Gemeinschaftseigentum

Sowohl Fenster als auch Wohnungsausgangstüren gehören gemäß § 5 Abs. 2 WEG zwingend zum Gemeinschaftseigentum. Damit ist grundsätzlich die Wohnungseigentümer­gemeinschaft zur Instandhaltung und Instandsetzung auf ihre Kosten verpflichtet. Zwar können die Wohnungseigentümer durch Vereinbarung eine hiervon abweichende ... Mehr dazu
Die Wohnungseigentümergemeinschaft kann die individuellen Schadensersatz­ansprüche der Wohnungseigentümer gegen den Verwalter wegen der ihnen in einem Beschlussmängelverfahren auferlegten Kosten an sich ziehen und im eigenen Namen in gesetzlicher Prozessstandschaft geltend machen (gekorene Ausübungs­befugnis). Hiervon ausgenommen ... Mehr dazu
Ein auf der Grundlage einer entsprechenden landesrechtlichen Pflicht gefasster Beschluss der Wohnungseigentümer über den einheitlichen Einbau und die einheitliche Wartung und Kontrolle von Rauchwarnmeldern in allen Wohnungen durch ein Fachunternehmen entspricht regelmäßig auch dann ordnungsmäßiger ... Mehr dazu
Grundsätzlich sind bei größeren Vorhaben Vergleichsangebote einzuholen. Dies gilt auch für Aufträge über Rauchwarnmelder mit Funkwartung zu Kosten in Höhe von 676,87 € im Jahr für die Gerätemiete und den Service über eine Laufzeit von zehn ... Mehr dazu
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