Maklerrecht
Sorgfaltspflichten bei Auskunftserteilung
Der Makler darf dem Auftraggeber keine falschen Vorstellungen vermitteln und die für den Kaufabschluss wesentlichen Auskünfte betreffend das Geschäft oder den Vertragspartner müssen richtig sein. Für die Richtigkeit der Angaben muss der Makler aber nicht ... Mehr dazu
Zustandekommen des Maklervertrages
Lässt sich der Interessent auf eigene Initiative und ohne Kenntnis des Lebensgefährten ein Exposé zusenden, kommt der Maklervertrag mit dem Lebensgefährten nicht zustande, wenn dieser das Exposé nicht erhalten und von dessen Inhalt keine Kenntnis ... Mehr dazu
Nachweistätigkeit des Verkäufermaklers
Weist der Verkäufermakler seinem Kunden einen Kaufinteressenten nach und kommt der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande, entsteht kein Provisionsanspruch gegen den Verkäufer, auch wenn zwischen dem Erwerber und dem nachgewiesenen Kaufinteressenten eine feste, auf Dauer ... Mehr dazu
Besichtigung einer Immobilie, für die ein Teilungsverfahren anhängig ist, durch einen Makler
Ein Ehegatte, der das im Miteigentum stehende Hausgrundstück endgültig verlassen hat, besitzt kein Recht auf Zutrittsgewährung zur Immobilie für sich oder Dritte ohne Vorliegen eines besonderen Grundes. Der Wunsch nach Besichtigung durch einen Makler und ... Mehr dazu
Ansprüche des Maklerkunden bei fehlerhafter Auskunftserteilung durch den Makler
Bei schuldhafter Falschunterrichtung des Maklerkunden durch den Makler berechnet sich der Anspruch des Kunden danach, ob das Grundstück wirtschaftlich betrachtet dem von dem Kunden erbrachten Kaufpreis entspricht. BGH, Urteil vom 25.01.2019; V ZR 38/18 Sachverhalt ... Mehr dazu
Auskunftsanspruch des Maklers
Ein Auskunftsanspruch gegenüber dem Auftraggeber steht dem Makler zu, wenn ein wirksamer Maklervertrag zustande gekommen ist, die Voraussetzungen eines Provisionsanspruchs dem Grunde nach vorliegen und der Makler diesen ohne Auskunft des Auftraggebers nicht eigenständig geltend ... Mehr dazu
Nachweistätigkeit des Verkäufermaklers
Weist der Verkäufermakler seinem Kunden einen Kaufinteressenten nach und kommt der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande, entsteht kein Provisionsanspruch gegen den Verkäufer, auch wenn zwischen dem Erwerber und dem nachgewiesenen Kaufinteressenten eine feste, auf Dauer ... Mehr dazu
Zur Frage der Verflechtung des Maklers mit dem nachgewiesenen Vertragsgegner
Jede Maklertätigkeit setzt notwendigerweise das Zusammenwirken von drei Personen voraus, nämlich der Parteien des Hauptvertrages und des Maklers. Daran fehlt es, wenn der Hauptvertrag mit einer Person zustande kommt, mit der der Makler gesellschaftsrechtlich oder ... Mehr dazu
Der Provisionsanspruch des Nachweismaklers kann ausnahmsweise auch bei unvollständiger Maklerleistung (Nichtnennung von Namen und Anschrift des Verkäufers) entstehen.
OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 28.03.2018; 19 U 179/17 Sachverhalt Der Makler weist einem Kunden provisionspflichtig ein Grundstück nach. Der Kunde erhält Unterlagen zum Grundstück. Auf die Frage des Kunden nach Namen und Anschrift des Verkäufers ... Mehr dazu
Unterbrechung der Kausalität beim Maklergemeinschaftsgeschäft
Bei einem Gemeinschaftsgeschäft handelt es sich nicht um einen Maklervertrag, sondern um einen Vertrag, der sich auf einen (ggf. noch zu schließenden) Maklervertrag bezieht. Es liegt deshalb nahe, die Rechtsprechung des BGH zur Kausalität bzw. ... Mehr dazu