Maklerrecht

Maklerrecht

  • Erstellung und Überprüfung von Maklerverträgen
  • Erstellung und Überprüfung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen
  • Durchsetzung von Provisionsansprüchen
  • Abwehr von Provisionsansprüchen
  • Prüfung von Maklerklauseln in Kaufverträgen
  • Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen
  • Abwehr von Schadensersatzansprüchen
  • Prüfung des Widerrufsrechts bei Verbraucherverträgen
  • Verwirkung von Provisionsansprüchen

Maklerrecht Beiträge

Der Provisionsanspruch des Nachweismaklers kann ausnahmsweise auch bei unvoll­ständiger Maklerleistung (Nichtnennung von Namen und Anschrift des Verkäufers) entstehen. »

OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 28.03.2018; 19 U 179/17 Sachverhalt Der Makler weist einem Kunden provisionspflichtig ein Grundstück nach. Der Kunde erhält Unterlagen zum Grundstück. Auf die Frage des Kunden nach Namen und Anschrift des Ver­käufers ...

Die „übliche“ Provisionshöhe bei „Niedrigpreis-Objekt“ »

AG Zittau, Urteil vom 09.06.2017; 14 C 319/13 Sachverhalt Der Makler schließt mit dem Kaufinteressenten einen Maklervertrag mit Nachweisbestätigung. Der Kaufinteressent verpflichtet sich, bei Abschluss des Kaufvertrages eine Festprovision von 2.380,00 € zu zahlen. Der Makler ...

Unterbrechung der Kausalität beim Maklergemeinschaftsgeschäft »

Bei einem Gemeinschaftsgeschäft handelt es sich nicht um einen Maklervertrag, sondern um einen Vertrag, der sich auf einen (ggf. noch zu schließenden) Makler­vertrag bezieht. Es liegt deshalb nahe, die Rechtsprechung des BGH zur Kausalität bzw. ...

Zustandekommen des Provisionsanspruchs »

Ein Maklervertrag kommt regelmäßig zustande, wenn ein Makler in einem Internet­auftritt bezüglich eines bestimmten Objektes eine eindeutige und unmissverständ­liche Provisionsforderung erhebt, der Kunde dadurch zu einer Kontaktaufnahme mit dem Makler veranlasst wird und der Makler ...

Wirksamkeit einer Entgeltabrede im Reservierungsvertrag »

Wird eine Reservierungsgebühr im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Immobilien nicht im Rahmen eines Maklervertrages vereinbart, handelt es sich nicht um eine unzulässige Neben­abrede in einem Maklervertrag, sondern um eine zulässige, nicht kontrollfähige Hauptpreis­abrede. KG, ...

Reservierungsvereinbarung »

AG Dortmund, Urteil vom 21.08.2018; 425 C 3166/18 Sachverhalt Der Käufer eines Grundstücks teilt dieses in Parzellen auf, die er zum Verkauf anbietet. Der klagende Kaufinteressent erhält einen Verkaufsprospekt mit Plänen für das zu erstellende ...

Missbräuchliche Ausübung des Widerrufsrechtes »

Die Erklärung des Widerrufs eines Maklervertrages durch den Verbraucher 8 Monate nach Vertragsschluss kann Treu und Glauben widersprechen. Landgericht Hamburg, Urteil vom 17.05.2018; 301 O 211/17 Sachverhalt Ein Interessent meldet sich auf das vom Makler ...

Schmiergeldversprechen bei Immobilienkauf »

Das Schmiergeldversprechen des Geschäftsgegners an den Vertreter der an einem Vertrag Beteiligten ist sittenwidrig, wenn die Zahlung heimlich erfolgen soll. Für die Sittenwidrigkeit kommt es nicht auf die Schädigung der vom Schmiergeldempfänger Vertretenen an. Der ...

Mit wem kommt der Maklervertrag zustande? »

Eine Provisionsabrede nach § 652 BGB kann stillschweigend durch schlüssiges Verhalten getroffen werden. Hieran sind nach der ständigen Rechtsprechung des BGH strenge Anforde­rungen zu stellen. Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis eines eindeutigen Provisionsverlangens beispielsweise in einem ...

Provisionsbestätigung »

Schließt der Maklerkunde mit dem Makler einen Maklervertrag und bestätigt er gemeinsam mit seiner Ehefrau zu einem späteren Zeitpunkt die Provisionszahlung, wird durch die nachträgliche Bestätigung die Provisionsverpflichtung aus dem Maklervertrag nicht abgeändert oder aufgehoben. ...
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