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Breiholdt Voscherau
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Die Bedeutung des Wohnungseigentums nimmt seit Jahren zu. Dies mag an der Entwicklung auf dem Immobilienmarkt liegen, die den Erwerb von Einzelhäusern zu preisaufwendig macht. Ein weiterer Grund für den Erwerb von Wohnungseigentum ist aber auch die Vorstellung der Käufer, dass die Verwaltung, die bauliche Unterhaltung, die finanziellen Kosten und Lasten sich effektiver und günstiger gestalten, wenn sie sich auf mehrere Miteigentümer aufteilen.

Die umfangreiche Rechtsprechung zeigt, dass sich keineswegs alle Vorstellungen verwirklichen lassen. Die fast unübersehbare Flut von gerichtlichen Entscheidungen macht vielmehr deutlich, dass die Frage des Zusammenlebens der Wohnungseigentümer und der Bewirtschaftung des gemeinschaftlichen Eigentums für den Laien häufig schwer überschaubare Schwierigkeiten mit sich bringt und zunehmend auch den gewerblichen Verwalter von Wohnungseigentum veranlassen, juristische Beratung bei der Durchführung seiner Arbeit in Anspruch zu nehmen.

Für den Immobilienanwalt gilt es deshalb insbesondere die in Fachzeitschriften veröffentlichte aktuelle Rechtsprechung und Fachbeiträge für die Beratung und Prozessführung zu kennen und sich hiermit sowie mit den verschiedenen in der Rechtsliteratur vertretenen Ansichten auseinanderzusetzen.

In der juristischen Beratung des Verwalters geht es darum, Beschlussanträge für Wohnungseigentümerversammlungen vorzubereiten sowie Probleme, die sich aus Teilungserklärungen zu Instandhaltungsverpflichtungen und Kostentragungen ergeben, im Vorfeld zu besprechen. Weitere Fragen ergeben sich zum Buchhaltungs- und Abrechnungswesen. Für den einzelnen Wohnungseigentümer hingegen stehen in der juristischen Beratung vorrangig die Fragen, wieweit seine Befugnisse reichen, was er von der Verwaltung oder den Miteigentümern erwarten und verlangen kann und ob die gerichtliche Anfechtung eines Beschlusses Aussicht auf Erfolg bietet.

Eine Beratung in Wohnungseigentumsfragen setzt in der Regel voraus, dass die zugrunde liegenden Regelungen, nämlich Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung und -beschlüsse Beachtung finden. Für den Wohnungseigentümer ist es mithin von Bedeutung, sowohl die Teilungserklärung, die Gemeinschaftsordnung, wie aber auch die Protokolle der Wohnungseigentümerversammlungen in seinen Unterlagen aufzubewahren und diese mit zur Grundlage der anwaltlichen Beratung zu machen. Die anwaltliche Beratung muss und soll dabei auch berücksichtigen, dass bei allen Auseinandersetzungen der Wohnungseigentümer untereinander die Gemeinschaft als unauflösbar gilt und deshalb auch versucht werden sollte, ein reibungsloses Miteinander der Wohnungseigentümer anzustreben.


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